Heise 10.09.2026
07:00 Uhr

heise+ | Ladeinfrastruktur: Dynamische Tarife als Steuerungsinstrument


Dynamische Stromtarife gibts auch an öffentlichen Ladesäulen. Es geht darum, die Ladewilligen zu lenken, um Spitzen und Senken im Ladeverlauf zu vermeiden

heise+ | Ladeinfrastruktur: Dynamische Tarife als Steuerungsinstrument

29 Cent pro Kilowattstunde sind ein ausgezeichneter Preis an einer öffentlichen Schnell-Ladesäule. So wenig zahlen Tesla-Besitzer am Supercharger vor einem Rewe-Einkaufsmarkt in Hamburg-Hohenfelde. Auch andere Elektroautofahrer können diesen Tarif nutzen, wenn sie 11,99 Euro monatliche Grundgebühr bezahlen. Allerdings gilt für beide: Nur vor 9 Uhr morgens und nach 23 Uhr abends ist der Fahrstrom so billig. Außerhalb dieses Fensters sind 45 Cent pro kWh fällig. Dieses Beispiel ist repräsentativ für die Marke: Tesla hat flächendeckend dynamische Preise eingeführt. Ist das vorbildlich, und machen das bald alle Betreiber?